Ich fotografiere seit meiner frühesten Jugend, je nach Lebens- und Berufsphase mehr oder weniger intensiv. Seit ich pensioniert bin, habe ich endlich genügend Zeit, ernsthaft zu fotografieren. Nebenbei bin ich Mitglied im Fotoclub Münsingen und engagiere mich im OK der Photo Münsingen.
Meine bevorzugten Themen sind Natur und Landschaft (naheliegend für einen Biologen), wobei mich heute weniger das Dokumentieren, als vielmehr das Einfangen von Stimmungen interessiert. Auf meinen vielen Reisen waren Kultur und Menschen fremder Länder ein weiterer Schwerpunkt. Und seit einigen Jahren fasziniert mich die Strassenfotografie ganz besonders. Trotz Internet und Social Media mag ich meine Bilder am liebsten in gedruckter Form, sei es als Print oder in Buchform. Alles Digitale ist so oberflächlich, flüchtig. Ein schöner Print dagegen ein sinnliches Erlebnis und oft Auslöser für spannende Diskussionen; deshalb habe ich früher auch die Arbeit in der Dunkelkammer so geschätzt. Und noch in einem Punkt zieht es mich zurück zu den Anfängen: Nach Jahren der Farbfotografie fasziniert mich die Schwarzweiss-Fotografie immer mehr.
«You don’t take a photograph, you make it.» Dieser Satz von Ansel Adams gibt meine Auffassung von Fotografie gut wieder. Kaum eine Fotografie ist einfach nur eine objektive Darstellung der Umwelt. Fast alle Bilder, insbesondere die guten, sind persönliche Interpretationen – «gemachte Bilder» eben. Mein Bestreben ist es, mit meinen Bildern das auszudrücken, was mich fasziniert, sei es das Schöne oder das Hässliche, das Traurige oder Lustige, das Einfache oder Verwirrende, das Offensichtliche oder das Verborgene. Ein Bild ist gelungen, wenn es bewegt, Diskussionen auslöst, fesselt.

Ich glaube, das war mein allererstes Bild (mit einer Kodak Instamatic)...

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