Ich fotografiere seit meiner frühesten Jugend, je nach Lebens- und Berufsphase mehr oder weniger intensiv. Seit ich pensioniert bin, habe ich endlich genügend Zeit, ernsthaft zu fotografieren.
Meine bevorzugten Themen sind Natur und Landschaft (naheliegend für einen Biologen), die Strassenfotografie, sowie Kulturen und Menschen fremder Länder. Früher bin ich mit meiner 15 oder 20 kg schweren Fotoausrüstung durch die Welt gereist. Heute benutze ich am liebsten meine einfache, diskrete Leica M. 
Trotz Internet und Social Media mag ich meine Bilder am liebsten in gedruckter Form, sei es als Print oder in Buchform. Alles Digitale ist so oberflächlich, flüchtig. Ein schöner Print dagegen ein sinnliches Erlebnis und oft Auslöser für spannende Diskussionen. Und noch in einem Punkt zieht es mich zurück zu den Anfängen: Nach Jahren der Farbfotografie fasziniert mich die Schwarzweiss-Fotografie immer mehr – wie früher im eigenen Fotolabor.
«You don’t take a photograph, you make it.» Dieser Satz von Ansel Adams gibt meine Auffassung von Fotografie gut wieder. Kaum eine Fotografie ist einfach nur eine objektive Darstellung der Umwelt. Fast alle Bilder, insbesondere die guten, sind persönliche Interpretationen – «gemachte Bilder» eben. Mein Bestreben ist es, mit meinen Bildern das auszudrücken, was mich bewegt, sei es das Schöne oder das Hässliche, das Traurige oder Lustige, das Einfache oder Verwirrende. Ein Bild ist gelungen, wenn es bewegt, Diskussionen auslöst, fesselt.

Ich glaube, das war mein allererstes Bild (mit einer Kodak Instamatic)...

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